Archiv für August 2009

Was tun bei Repression?

Die Polizei hat auf dem Sonntagsspaziergang von ca. 60 Pyranha-Sympathisant_innen Personalien aufgenommen und mit Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung gedroht. Obwohl diese Vorwürfe gegen die Teilnehmer_innen an dem Spaziergang wohl unhaltbar sind, besteht die Gefahr, dass es in den nächsten Tagen weitere Repression durch Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt, etc. geben könnte.
Pyranha bittet alle Personen, deren Personalien aufgenommen wurden, sich zu melden, damit wir eine Kommunikation untereinader herstellen können, und uns gegenseitig über Aktivitäten der Repressionsbehörden informieren können. Mit Hilfe des Kölner Ermittlungsauschusses können wir auch weiterhelfen, in welcher Form darauf zu reagieren ist. Generell gilt natürlich: „Anna und Arthur halten’s Maul“ – Es gibt i.d.R. keinen Grund mit der Polizei zu reden. Das gefährdet lediglich Euch und Andere!
Liebe Betroffene, bitte meldet Euch unbedingt, wenn ihr von Repressionsorganen kontaktiert werdet oder wurdet. Mailt einfach an pyranha[at]riseup.net oder kommt zu einem unserer Treffen.

AZ-Besetzung: Repression gegen FreiraumaktivistInnen

Die Besetzung des temporären Autonomen Zentrum an der Moselstraße in Köln durch die Initiative Pyranha wurde heute von der Polizei mit Repression beantwortet. Mittags verließen die HausbesetzerInnen, wie im Vorfeld angekündigt, das temporäre AZ. Ein gemeinsamer Abschlussspaziergang von SympathisantInnen der Kampagne „Pyranha!“ am Nachmittag endete in der Einkesselung der DemonstrantInnen durch die Kölner Polizei. Vor Ort wurde Anzeige erstattet wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Wieder einmal geht eine kreative, friedliche und inspirierende AZ-Besetzung in Köln mit staatlicher Repression zu Ende. Die Initiative für ein AZ mit Tanzfläche in Köln geht weiter.
(Artikel & weitere Fotos gibts auf Indymedia)