Archiv für Februar 2009

Tanzdemo Mixtape

-> tape recorded for the demonstration ( – for an autonomous, non-commercial center in cologne, with a dance hall!) cut together in ruff and free style by DESMOND DENKER and JUNKTION.

HIER (rechtsclick->ziel speichern unter) gibts die 93min zum download

Pyranha Sprühschablonen

Zur Verschönerung eurer vier Wände gibt es HIER und HIER jetzt zwei Sprühschablonen. Die Vorlage einfach auf Folie kopieren oder auf Karton kleben, mit einem scharfen Teppichmesser, Cutter oder Skalpell die dunklen Flächen ausschneiden und ….

PS: vorbeischauen lohnt sich >>> Reclaim your City, Streetart & Kram, politisches Zeux aus Köln, Casanova Gallerie, Ekosystem

Neue Unterstützer_innen

Neben dem Direktor des Museums Ludwig Prof. Kasper König unterstützen jetzt auch die Kölner Erwerbslosen in Aktion [Die KEAs e.V.] unsere Initiative für ein autonomes Zentrum in Köln. Wenn ihr uns ebenfalls unterstützen wollt, ein geeignetes Gebäude besitzt oder einfach nur euere Kritik loswerden wollt, meldet euch bei uns.

Verlinkt uns…

…doch auf eueren Homepages, Blogs & Myspace Seiten. Damit helft ihr uns dabei mehr Öffentlichkeit für unser Anliegen herzustellen. Nehmt dazu einfach eines der drei Banner oder bastelt euch selber eines und schickt uns einen Link davon. Im voraus vielen Dank dafür…

Presse zur Demo

Neben den (allesamt nicht online verfügbaren) Liveinterview mit Radio Corax, WDR Fernsehbericht, vorkarnevalistischen Bericht auf Radio Köln und der Kurzmeldung im Kölner Stadtanzeiger. Berichteten u.a. die NRHZ und die Kölnische Rundschau von unserer Demonstration, hier die beiden Links zu den Artikel.

[Rundschau] Demonstrieren für ein autonomes Zentrum (PDF)
[NRHZ] Tausend bei Tanzdemo für autonomes Zentrum mit Tanzfläche

[Demo] Redebeitrag aus Erfurt

Soziale Zentren und linke Räume werden nicht nur in Köln geschlossen und bedroht. In der gesamten Bundesrepublik und weit darüber hinaus wird versucht die von uns geschaffenen und genutzten Räume platt zu machen. So auch in Erfurt. Hier soll das seit Anfang 2001 besetzte ehemalige Topf & Söhne Gelände abgerissen werden. Doch genau wie ihr in Köln versuchen wir uns gegen einen Rauswurf aus unseren Gebäuden zu wehren. Wir sind solidarisch mit der bedrohten Schnapsfabrik in Köln und mit allen anderen bedrohten Projekten. Nur wenn wir uns in unserem Kampf gegenseitig unterstützen, können wir unsere Häuser und Plätze erhalten. Bernd das Brot, ein Unterstützer des Besetzten Haus in Erfurt, sagte mit Blick nach Köln: „Ich als Wehrbrot werde auch euch unterstützen“! Wir bleiben alle!

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[Demo] Redebeitrag der Schnapsfabrik

Aachen im Oktober 2003: Eine Gruppe von Menschen besetzt das bis dahin leerstehende Gebäude in der Goethestraße 3. Ihr Ziel ist es einen Ort zu schaffen, der Raum bietet für Politik, Musik und Kunst, frei von Kommerz und Konsumzwang. Einen Ort der frei von Rassismus, Sexismus und homophoben Mackertum sein soll. Einen Ort der unter Selbstverwaltung Platz bietet für all die Ideen und kreativen Einfälle der jungen Menschen.

Nach nur 3 Wochen des selbst angeeigneten Freiraums wird die Goethestraße 3 von einem riesigen Aufgebot von über 800 Polizeibeamten geräumt. Die 19 anwesenden Freiraumarchitekten werden in Gewahrsam genommen und mit einem juristischen Nachspiel bedacht. Für einige von Ihnen kostet der 3 Wöchige Traum vom sozialen Zentrum fast 1000 Euro. Es folgen noch mehrere Besetzungen in den darauffolgenden Monaten, die Projekte scheitern aber immer wieder.

Besetzungen sind nicht erwünscht in Aachen.Freiräume, die von uns geschaffen werden sind nicht mal geduldet sondern werden zerstört. Köln im Sommer 2004: Eine Gruppe von Menschen versuchen mit dem Projekt Pingutopia ihre Utopie von einem Stück mehr Freiraum in Köln zu verwirklichen. Gemeinsam besetzen sie die leerstehenden Gebäude in der Südstadt. Ihr Ziel ist es gemeinsam ihren Traum von einem sozialen Köln auch für die Menschen zu schaffen, die mit der Konsummaschinerie nichts anfangen können, sie wollen einen Ort schaffen, an dem man auch mal ohne Geld Menschen treffen kann und zum Selbstkostenpreis Essen bekommt oder mal ein Konzert hören kann.
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Indymedia Bericht zur Demo

In Köln haben am vergangenen Samstag ca. 800 Menschen für ein Autonomes Zentrum demonstriert. Eingeladen zu der Demo hatte die Kampagne „Pyranha – Für ein autonomes Zentrum mit Tanzfläche“, die sich nach der Schließung der Schnapsfabrik Anfang dieses Jahres gegründet hatte. Zwei Soundsystems begleiteten die Demo, die vier Stunden lang durch die Kölner Innenstadt zog. Auch das völlig überzogene Polizeiaufgebot und ständige Provokationen durch die Polizei konnten die gute Stimmung nicht trüben.

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1000 auf Freiraumdemo

Die Demo am Samstag war ein Riesenerfolg: Trotz eisiger Kälte kamen 1000 Menschen, um für ein autonomes Zentrum und Freiräume zu demonstrieren und zu tanzen. Begleitet von zwei LKWs mit Soundsystem zog die Demo vier Stunden lang durch die Kölner Innenstadt. Es waren Reden von der Kampagne Pyranha, der Schnapsfabrik, den Topf- und Söhne-Squattern aus Erfurt, vom AK Freiraum Dortmund und von der Initiative für ein Soziales Zentrum zu hören.

Die Polizei versuchte durch massive Präsenz und ständige Schikanen den ruhigen Demoverlauf zu stören, die Tanzenden ließen sich aber nicht provozieren. Nach dem Ende der Demo feierte ein Teil der Demo noch in einer U-Bahn-Station oder auf der Kampagnen-Soliparty im Stadtgarten weiter.

>>> Indymediabericht mit Bildern

Mehr Bilder und weitere Berichte folgen in Kürze…

[Pressemitteilung] 1000 Menschen auf Demo für ein autonomes Zentrum

Am Samstag, dem 31.Januar 2009, demonstrierten rund 1000 Menschen in Köln „Für ein autonomes Zentrum mit Tanzfläche“. Nach einer längeren Auftaktkundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof zogen etwa 700 Menschen in Richtung Kölner Innenstadt. Immer mehr Menschen schlossen sich hier der Demo an, so dass diese schnell auf mehr als 1000 TeilnehmerInnen anwuchs. Zwei Wagen mit Soundsystemen sorgten für eine ausgelassene Stimmung, die stellenweise leider etwas vom unkoordinierten Verhalten der eingesetzten Polizeikräfte getrübt wurde. Diese schienen nicht in der Lage, die in der Vorbesprechung getroffenen Vereinbarungen auch in die Tat umzusetzen. Dies führte u.a. dazu, dass die Zwischenkundgebung nicht an dem hierfür angemeldeten Platz durchgeführt werden konnte, da die BeamtInnen nicht in der Lage waren, die Poller in der Einfahrt zu entfernen. Doch die DemoteilnehmerInnen ließen sich die gute Stimmung dadurch nicht verderben und zogen tanzend durch die stark belebten Einkaufsstraßen. Nach mehr als 4 Stunden endete der Aufzug am Friesenplatz. In der Zwischenebene der dortigen U-Bahnstation entwickelte sich im Anschluss eine spontane Party, Welche nach einiger Zeit jedoch erneut den Unmut der eingesetzten Einsatzhundertschaften auf sich zog. Mit einer gelungenen Soliparty im nahegelegenen Stadtgarten ließen die DemonstrantInnen den Abend ausklingen.

„Wir sind mit dem Auftakt unserer Kampagne sehr zufrieden und fühlen uns in unseren Forderungen nach einem selbstverwalteten und nichtkommerziellen Zentrum für Kultur, Kunst und Politik bestätigt. Auch von den zahlreichen PassantInnen bekamen wir ein sehr positives Feedback. Nach dem erfolgreichen Auftakt gehen wir damit gestärkt und voller Zuversicht in die nächsten Wochen und Monate. Solange wir kein geeignetes Ersatzgebäude für die Schnapsfabrik gefunden haben, werden wir jedenfalls keine Ruhe geben“ sagte eine Sprecherin der Kampagne im Anschluß der Demonstration.